Goodbye 2021…

Aktualisiert: 19. Dez. 2021

Was für ein Jahr…für alle von uns.


Gleich vorweg: in Zeiten wie diesen einen sicheren Arbeitsplatz zu kündigen, um sich ein Unternehmen als körpernaher Dienstleister aufbauen zu wollen, ist auf den ersten Blick wohl weniger klug.


Anderseits ist es mir aufgrund meines Charakters zuwider, in Schockstarre zu verharren und abzuwarten, bis die Zeiten anders werden. Und um den werten Herrn Schiller zu zitieren: „Wer nichts waget, der darf nichts hoffen!“


So war diese Jahr geprägt von einer Achterbahnfahrt aus Existenzangst, Ärger über diverse Lockdowns (ich kann mich erinnern, dass im Radio jemand erwähnte, er habe mehr Lockdowns in seinem Leben hinter sich, als intakte Beziehungen 😊), Resignation über Richtlinien, die keiner nachvollziehen kann und die Tatsache, dass wir alle im selben Boot sitzen und Jammern verschwendete Energie ist. Und wie relevant es in jeder Lebenslage ist, trotzdem den Humor zu behalten.


Umso schöner war es, dass sich das eine oder andere Treffen oder eine Runde Bogenschießen mit lieben Freunden trotzdem irgendwie unterbringen ließ. Dass ein wenig mehr Zeit für meine Bienen blieb und meine Ausbildung über Zoom + Maske + Testen trotzdem weiterging und weitergehen wird. Und sich immer eine Tür öffnet, wenn sich eine andere schließt – und noch dazu eine, mit der wir so überhaupt nicht gerechnet haben! Somit stehen die Zeichen für 2022 auf taufrischen Neubeginn und Mut für neue Herausforderungen!

Laut 100-jährigen Kalender wird von März 2022 bis März 2023 ein Jupiterjahr und Jupiter gilt als Glücksplanet und wird als „fortuna major“ bezeichnet. Noch dazu soll es in einem Jupiterjahr nicht viele Krankheiten geben, das lässt doch hoffen oder 😉?


Und wie jedes Jahr sagen wir vielen Dank an alle jene, die da sind zum Zuhören, zum Lachen und Weinen. An die Besitzer der helfenden Hände und der schmerzenden Muskeln. An die Familie, die uns daran denken lässt, worauf es im Leben wirklich ankommt. An unsere Tiere, die mit sonnigen Gemüt und Schabernack vieles leichter machen. Und an einen Weggefährten, der einfach „nur“ da ist, um zu umarmen und Mut zuzusprechen, wenn es nötig ist.


PS an meine Wintergartenfee: die Asseln im Glashaus haben bis auf ein paar Karotten ratzeputz alles vertilgt (seufz). Aber ich bleibe hartnäckig und die nächste Wintergartensaison kommt bestimmt.


 

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